HILFE BEI DER BESTIMMUNG

Getüpfelter Tausendfuß

Beschreibung des Schadbilds

Im Boden findet man ausgefressene Samenkörner. Zudem nagen die Tausendfüßler Löcher in den Keimstängel der Pflanzen. In Oberflächennähe wird das Hypokotyl meist rundherum befressen und wird nur selten durchnagt. Es kommt zu lückigen Beständen, junge Pflanzen welken, verbräunen und sterben schließlich ab.
Der am Hypokotyl auftretende Fraßschaden ähnelt dem des Mosskopfkäfers.

Beschreibung des Schädlings

Die Tausendfüßler sind 7,5 – 18 mm lang, dünn, hell-gelbgrau gefärbt und besitzen zahlreiche Beinpaare (nicht tausend) sowie seitlich je eine Reihe kaminroter Wehrdrüsen. Die Larven ähneln den Adulten besitzen, jedoch weniger Beinpaare.

Befallsfördernde Faktoren

Der Schaden tritt vor allem nach längeren Trockenperioden auf, wenn die Tausendfüßler zur Deckung ihres Wasserbedarfs auf Pflanzengewebe übergehen. Zudem fördert ein hoher Humusgehalt im Boden sowie die Einarbeitung von hohen Mengen organischer Substanz das Auftreten des Tausendfüßlers.

Maßnahmen zur Schadensminderung

Förderung der Jugendentwicklung durch einen nicht zu frühen Saattermin.

Förderung der Zersetzung der organischen Substanz im Boden.